Ihr Experte für das Reiseziel Japan
Sicherheit in Japan
Veröffentlicht 19 Juni 2026
Japan ist eines der sichersten Reiseziele der Welt. Das Kriminalitätsrisiko ist gering, dennoch sind einige Vorsichtsmaßnahmen notwendig, insbesondere im Hinblick auf Erdbeben, Tsunamis, Taifune und Vulkanausbrüche.
Im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit als Japan-Experte bei Shanti Travel habe ich festgestellt, dass Sicherheit in Japan weit mehr als nur ein touristischer Vorteil ist: Sie gehört zu den grundlegenden Aspekten des täglichen Lebens und des Reisens. Die Sicherheit auf einer Japanreise bietet Reisenden daher ein seltenes und wertvolles Gefühl der Ruhe, erfordert aber auch ein Verständnis bestimmter lokaler Besonderheiten, um den Aufenthalt unbeschwert genießen zu können.
Notrufnummern in Japan
- 110: Polizei
- 119: Feuerwehr und Rettungsdienst
- Japan Visitor Hotline: 050-3816-2787, Reiseunterstützung rund um die Uhr verfügbar.
Wichtiger Punkt Wissenswert Allgemeine Sicherheit Japan ist insgesamt ein sehr sicheres Reiseziel mit einer niedrigen Kriminalitätsrate. Erdbeben Suchen Sie im Falle eines Erdbebens Schutz und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden oder des anwesenden Personals. Tsunamis Begeben Sie sich nach einem starken Erdbeben an der Küste bei einer Tsunami-Warnung sofort in höher gelegene Gebiete. Familien Japan eignet sich dank seiner allgemein sicheren und gut organisierten Umgebung besonders gut für Familienreisen. Notfälle 110 für die Polizei und 119 für die Feuerwehr oder einen Krankenwagen.
Warum ist Japan eines der sichersten Länder der Welt?
Japan gehört zu den Ländern mit der niedrigsten Kriminalitätsrate der Welt. Dieser Ruf lässt sich durch eine Kombination verschiedener Faktoren erklären:
Eine konsequente lokale Polizei:
Die japanische Polizei ist überall präsent, insbesondere durch die „Kōban“, kleine Polizeiwachen in den einzelnen Stadtvierteln. Sie setzt insbesondere auf Prävention, überwacht die jeweiligen Viertel und kann Reisenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Strikte Einhaltung sozialer Regeln:
Disziplin, Höflichkeit und ein ausgeprägter Gemeinschaftssinn wirken als wichtige Faktoren gegen Kriminalität. Der respektvolle Umgang miteinander wird bereits von klein auf vermittelt.
Ausgewogener Einsatz von Technologie:
Auch Videoüberwachungssysteme und die administrative Nachverfolgbarkeit, etwa durch das „My Number“-System, tragen zur Sicherheit bei und ergänzen das hohe Maß an gesellschaftlichem Vertrauen.
Abschreckende strafrechtliche Sanktionen:
Eine strenge Gesetzgebung und die konsequente Durchsetzung der Regeln bei kleineren Delikten (Diebstahl, das Tragen von Klingenwaffen, Fahren unter Alkoholeinfluss), mit strenger Gesetzgebung und konsequenter Anwendung der Vorschriften.
Die Auswirkungen sind im Alltag deutlich sichtbar: Es ist nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder allein zur Schule gehen, Fahrräder ohne Schloss abgestellt werden oder Taschen unbeaufsichtigt auf einem Café-Tisch liegen. Die Ehrlichkeit ist so ausgeprägt, dass selbst verlorene Gegenstände häufig wiedergefunden und bei den örtlichen Polizeiwachen, den sogenannten „Kōban“, abgegeben werden.
Gut zu wissen: Einige aktuelle Statistiken weisen auf einen leichten Anstieg der Straftaten nach der Pandemie hin. Dennoch bleibt Japan mit großem Abstand eines der Länder, in denen Sie sich am sichersten fühlen werden.
Praktische Sicherheitstipps für Reisende
Auch wenn Japan seine Einwohner und Besucher sehr gut schützt, sollten einige besondere lokale Gepflogenheiten beachtet werden:
Diskretion und lokale Regeln respektieren:
Rauchen Sie nur in den dafür vorgesehenen Bereichen, vermeiden Sie es, in öffentlichen Verkehrsmitteln laut zu sprechen oder zu telefonieren, warten Sie geduldig, bis Sie an der Reihe sind, und verhalten Sie sich an öffentlichen Orten zurückhaltend. Fotografieren Sie niemals ohne Erlaubnis.
Mein Expertentipp: Beobachten Sie die Japaner in Ihrer Umgebung und orientieren Sie sich an ihrem Verhalten. Wenn sie leise sprechen, bleiben auch Sie zurückhaltend; wenn sie sich freier unterhalten, können Sie sich ebenfalls etwas entspannter verhalten. Diese einfache Beobachtung hilft Ihnen schnell zu verstehen, wie Sie sich je nach Situation verhalten sollten.
Persönliche Gegenstände:
Obwohl das Diebstahlrisiko gering ist, sollten Sie in Menschenmengen auf Ihre persönlichen Gegenstände achten. In den öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere zu den Stoßzeiten, sollten Sie auf Taschendiebe achten. In Restaurants oder Cafés ist es üblich, eine Tasche oder einen Mantel unbeaufsichtigt zu lassen. An besonders belebten Orten ist dennoch etwas Vorsicht angebracht.
Alleinreisende/Frauen:
Allein zu reisen oder mit Kindern unterwegs zu sein stellt keine besonderen Schwierigkeiten dar. In der U-Bahn gibt es zu den Stoßzeiten Waggons nur für Frauen. Nutzen Sie nachts möglichst gut beleuchtete Wege und informieren Sie Ihre Angehörigen über Ihre Aufenthaltsorte und Bewegungen, wie Sie es auch anderswo tun würden.
Sicherheit in Unterkünften und Verkehrsmitteln
Unterkünfte, ob traditionelle Ryokans, moderne Hotels oder Herbergen, unterliegen sehr strengen Standards:
- Die Zimmer sind schlicht eingerichtet und frei von gefährlichen Gegenständen. Auch in Gemeinschaftsunterkünften wird großer Wert auf die Privatsphäre gelegt.
- Ziehen Sie am Eingang Ihre Schuhe aus und halten Sie sich genau an die Hausregeln.
- In Hotels stehen häufig Safes zur Verfügung. Bewahren Sie in einem traditionellen Ryokan Ihre Wertsachen bei sich auf oder fragen Sie Ihren Gastgeber um Rat.
- Auch an sehr sicheren Orten sollten Sie Ihre Tür immer abschließen und nachts die Fenster schließen.
In öffentlichen Verkehrsmitteln (Züge, U-Bahnen und Busse) herrschen Sauberkeit, Ruhe und Disziplin. Verstärkte Überwachung und gegenseitige Rücksichtnahme verringern zusätzlich das Risiko von kleineren Diebstählen oder Auseinandersetzungen.
Naturgefahren und Vorsichtsmaßnahmen
Die meisten Risiken in Japan gehen von der Natur aus, weshalb weiterhin Vorsicht geboten ist:
Wildtiere:
Auf dem Land können Sie möglicherweise Hirschen oder neugierigen Affen begegnen. Vermeiden Sie es, sie zu füttern oder sich ihnen zu nähern, insbesondere in geschützten Gebieten.
Mein Expertentipp: Wenn Sie Wanderungen planen, sollten Sie eine Bärenglocke mitnehmen, die Sie in den meisten Geschäften in der Nähe der Wanderwege kaufen können. Wenn Sie außerdem Glocken entlang des Weges sehen, läuten Sie diese, um auf Ihre Anwesenheit aufmerksam zu machen und Bären fernzuhalten.
Erdbeben:
Die Gebäude sind entsprechend angepasst. Wenn Sie ein Erdbeben spüren, suchen Sie unter einem Tisch Schutz und befolgen Sie die örtlichen Anweisungen. Tragen Sie wichtige Informationen bei sich, etwa die Karte Ihres Hotels und Ihre Ausweisdokumente.
Tsunamis:
- Wenn nach einem Erdbeben an der Küste eine Tsunami-Warnung ausgegeben wird, befolgen Sie sofort die Anweisungen der Behörden und begeben Sie sich in höher gelegene Gebiete.
- Vulkane: (Mehr über die Vulkane in Japan erfahren)
- Wetter: Bei Taifunen im Sommer sollten Sie sich über die Wetterlage informieren und Ausflüge oder Wanderungen verschieben, wenn die Wetterbedingungen dies erfordern.
Betrugsfälle und Vorsicht in Städten
Japan ist nur wenig von Betrugsfällen betroffen. Dennoch ist in einigen Situationen Vorsicht geboten, insbesondere in bestimmten Nachtlebenvierteln der Großstädte:
Bars mit überhöhten Preisen oder zweifelhaften Clubs (Kabukichō, Roppongi in Tokyo, belebte Viertel von Osaka):
Folgen Sie niemals einem Fremden in ein Lokal und überprüfen Sie immer die Preise am Eingang. Lehnen Sie Getränke oder Einladungen, die zu aufdringlich wirken, höflich ab.
Falsche Polizisten oder Personen, die Sie ansprechen:
Dies kommt nur selten vor. Übergeben Sie jedoch niemals Geld oder Ihren Reisepass an eine nicht uniformierte Person. Seien Sie vorsichtig bei ungewöhnlichen Bitten um finanzielle Unterstützung oder Angeboten außerhalb der üblichen touristischen Wege.
Kinder, Familien und ältere Menschen: Sicherheit für alle
Eine Familienreise nach Japan ist eine ganz besondere Erfahrung:
Kinder profitieren von einer bemerkenswert sicheren Umgebung: gekennzeichnete Schulwege, freiwillige Helfer an Kreuzungen und Geschäfte, die durch das „House 110“-System als Zufluchtsorte gekennzeichnet sind.
Familien finden sich dank einer auf sanfte Mobilität und gemeinschaftliche Aufmerksamkeit ausgerichteten Stadtplanung schnell zurecht: sichere Fußgängerüberwege und aufmerksamer Service in öffentlichen Einrichtungen. Ältere Reisende profitieren von Vierteln, die im Allgemeinen gut angepasst sind, sowie von einer ausgeprägten und geschätzten nachbarschaftlichen Solidarität.
Unser Shanti Travel-Tipp:
Behalten Sie diese Besonderheiten im Hinterkopf, um unbeschwert zu reisen und gleichzeitig die angemessene Vorsicht walten zu lassen, die bei jeder größeren Reise angebracht ist. Genießen Sie die einzigartige Ruhe Japans in vollen Zügen, ganz gleich, ob Sie mit der Familie, als Frau, als Senior oder allein reisen.
Für eine umfassendere Vorbereitung können Sie unsere Experten kontaktieren. Sie helfen Ihnen dabei, eine individuelle Reise zusammenzustellen, und stellen Ihnen mehrere praktische Reiseführer zur Verfügung, damit Sie Ihren Aufenthalt im Land der aufgehenden Sonne bestmöglich vorbereiten können.




